Im Moment bieten wir keine Welpengruppe an!!!

 

Sobald wir wieder starten, werden wir das hier veröffentlichen.... 

 

Wie Menschenkinder gehören auch Hundekinder unter gleichaltrige Artgenossen, die fördert das Sozialverhalten unserer vierbeinigen Freunde. 

In der Welpenschule lernen die Hundeeltern die wichtigsten Dinge für das Zusammenleben mit dem Hund.

 

 

Die wichtigsten Fragen zur Welpenschule und ihre Antworten

 

Wann und warum Welpenschule?

 

In der Regel kommt ein Welpe mit ca. 8 Wochen zu seinen neuen Besitzern. 

 

Nach einer Eingewöhnungszeit von mindestens einer Woche, indem der Welpe seine Menschen und sein neues Zuhause in Ruhe kennen lernen kann - alles andere würde ihn von den enormen Eindrücken überfordern und unsicher machen - sollte die Welpenschule besucht werden.

 

In dieser kurzen Zeit werden schon die Weichen gestellt für das richtige Zusammenleben mit unserem Vierbeiner und es werden auch die größten Fehler gemacht.

 

Schon mit dem Einzug des Welpen in unsere Wohngemeinschaft fängt die Erziehung an. Dem kleinen Racker wird so vieles nachgesehen "er ist ja noch so klein", aber dieser Racker hat die Schwächen seiner Menschen schnell heraus, denn er ist ja nicht dumm - nur: aus dem süßen Welpen wird einmal ein ausgewachsener Hund und dann sind manche Fehler nur noch schwer zu ändern.

 

Die einschlägige Hundeliteratur sorgt manchmal auch für Verwirrung und auch die guten Ratschläge der Freunde und Nachbarn sind nicht immer die richtigen, denn was für den einen Welpen richtig ist, kann für den anderen falsch sein.

 

Wir müssen uns vor Augen halten - alles was ein Welpe lernt, ob positiv oder negativ, prägt ihn ein Leben lang.

 

Sie legen den Grundstein, dass aus dem Welpen ein guter Familien- und Begleithund wird. Die Grundregeln der Erziehung sind für alle Rassen gleich, sie müssen aber individuell für jedes Tier angepasst werden.

 

Das Ziel ist das Gleiche - der Weg kann ein anderer sein.

 

Wir möchten Ihnen nun helfen, das Beste aus Ihrem Hund zu machen, damit später härtere Erziehungsmethoden vermieden werden können.

 

Die Welpenzeit endet mit der Zahnung, dann ist der Hund ca. 18 - 24 Wochen alt.

 

 

Was wird in der Welpenschule gemacht?

 

Die Welpen lernen durch das Spiel miteinander ein gutes Sozialverhalten und sind später viel verträglicher mit anderen Hunden, als ihre Artgenossen, denen die Spielkameraden fehlten.

 

Der Welpe wird spielerisch und mit sehr viel Lob dazu angeleitet, die wichtigsten Übungen zu erlernen - wie Fuß, Sitz, Hier, Platz - und dem Besitzer wird gezeigt, wie er dies dem Welpen vermitteln kann.

 

Geschicklichkeit und Mut wird aufgebaut, in dem der Welpe kleine Hindernisse überwinden muss, wie z.B. durch einen Tunnel laufen oder über eine Brücke gehen. Desweiteren wird er mit Geräuschen, Flatterbändern usw. konfrontiert. Dies hat den Sinn, frühzeitig Ängste vor dem Unbekannten abzubauen.

 

Wenn Sie merken, dass Ihr Welpe Angst vor verschiedenen Situationen hat oder sich Ihrer Meinung nach nicht richtig verhält, sprechen Sie uns an. Wir werden dann - soweit das auf dem Platz möglich ist - mit Ihnen und Ihrem Welpen daran arbeiten.

 

Und natürlich wird sehr viel gespielt!!!

 

Wir informieren Sie auch über diverse Themen wie Ernährung, Erste Hilfe, Imfpungen usw. 

  

 

Wann und wie lange kann ein Welpe die Welpenschule besuchen?

 

Jeder Welpe ab der 9. Lebenswoche kann teilnehmen. Er muss gesund sein und die erste Impfung mind. 14 Tage hinter sich haben. Die Welpenschule endet mit dem abgeschlossenen Zahnwechsel, dies ist bei allen Hunden unterschiedlich. Bei manchen ist sie mit 18 Wochen abgeschlossen, bei anderen erst mit 24 Wochen. Nun wird der Welpe auch zu wild im Spiel mit jüngeren Artgenossen - er wird zum Junghund. 

 

 

Wer soll mit dem Welpen arbeiten?

 

Es ist sinnvoll, dass der mit dem Hund zur Welpenschule kommt, der die meiste Zeit mit ihm verbringt und mit ihm spazieren geht. Sind mehrere Familienmitglieder für die Erziehung verantwortlich (z.B. Partner oder Kinder) ist es sinnvoll diese mit einzubeziehen.

 

Sollte ein Kind die Hauptverantwortung für den Hund tragen, sollte der Elternteil teilnehmen, der sonst die meiste Zeit mit dem Welpen verbringt. Bedenken Sie: ein Kind kann nicht die alleinige Verantwortung tragen. Sie als Eltern müssen unterstützend tätig sein.

 

Wichtig für das gute Gelingen der Erziehung ist vor allem, dass alle Familienmitglieder sich bemühen, an einem Strang zu ziehen.